Kosten, die beim Kauf einer Immobilie in Andalusien entstehen

Steuern

Wenn das Haus eine Wiederverkauf-Immoblie ist, muss der Käufer eine Grunderwerbsteuer in Höhe von 8 bis 10% des beurkundeten Kaufpreises entrichten. Um den Grundbetrag dieser Steuer zu berechnen, nimmt man den Kaufpreis und bestimmt den Anteil jedes Käufers. Die ersten 400.000 Euro jedes Käufers werden mit 8% besteuert, der Anteil zwischen 400.000 bis 700.000 Euro wird mit 9% besteuert und der Anteil über 700.000 Euro wird mit 10% besteuert.

Wenn zum Beispiel 2 Personen jeweils 50% einer Immobilie kaufen, die 800.000 Euro kostet, würde die gesamte Grunderwerbsteuer 64.000 Euro betragen (8% von 800.000 Euro). Wenn jedoch nur 1 Person diese Immobilie kauft, würde die Grunderwerbsteuer sich auf 69.000 Euro belaufen, d.h. 400.000 € x 8% + 300.000 € x 9% + 100.000 € x 10%.

Wenn der Verkäufer ein Immobilienentwickler ist und die Immobilie zum ersten Mal Übertragen wird, dann muss der Käufer anstatt der Grunderwerbssteuer eine Mehrwertsteuer von 10% des tatsächlich angegebenen Kaufpreises zahlen. Die Mehrwertsteuer wird direkt an den Verkäufer bezahlt und eine Stempelsteuer von 1,5% muss vom Käufer an den Bezirkssteuerbehörden innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf bezahlt werden.

Gebühren

Neben den Steuern, gibt es die folgenden Kosten :

  1. Notargebühren für die Vorbereitung der Kauf/Verkaufsurkunde. Die Notargebühr variiert von 700 bis 1400 Euro und hängt von den deklarierten Preis der Immobilie ab.
  2. Gebühr an das Grundbuchamt für die Eintragung des Kaufs. Diese Gebühr hängt auch von den Preis der Immobilie ab. Es ist in der Regel weniger als die Hälfte der Notargebühren.
  3. Wenn Sie einen Anwalt unter Vertrag nehmen, verlangen diese üblicherweise 1% von den Verkaufspreis zzgl. Mehrwertsteuer.
  4. Wenn Sie keinen Anwalt nehmen oder wenn Sie Hypothek aufnehmen, dann müssen Sie eine Bearbeitungsgebühr an die Firma zahlen, um die Papiere abzuholen, die Gebühren zu zahlen und die Registrierung zu erledigen. Die Agentengebühr variiert leicht abhängig vom Verkaufspreis aber im Durchschnitt ist diese zwischen 595 und 895 Euro.

Wenn Sie eine Hypothek in Spanien aufnehmen, sind die folgenden Kosten fällig:

  1. Notargebühren für die Vorbereitung der Hypothekenurkunde. Die Notargebühr variiert von 700 bis 1000 Euro und hängt von den deklarierten Preis der Immobilie ab.
  2. Gebühr an das Grundbuchamt für die Eintragung der Hypothek im Titel. Diese Gebühr ist normalerweise ca. 200 Euro.
  3. Stempelsteuer -Dies entspricht 1,5% der gesamten Kreditverantwortung, die berechnet werden kann, indem der Kreditbetrag mit 1,5 multipliziert wird und dieser Betrag dann mit 1,5% multipliziert wird. Zum Beispiel, wenn Sie 300.000 Euro leihen, wäre die Stempelsteuer etwa 6.750 Euro.
  4. Bearbeitungsgebühre- Die Bank ernennt eine Firma, um die Kauf- und die Hypothekpapiere zu sammeln, die Steuern zu zahlen und die Registrierung vorzunehmen. Die Gebühren sind ungefähr 350 Euro und sie werden mit der Bank geteilt.

Wir können Ihnen eine Simulation der genauen Kosten bereitstellen, abhängig von dem Preis der Immobilie für die Sie sich interessieren und die Höhe des Geldes das Sie als Kreditaufnahme einplanen.